Kaufmännisch-rechtlicher Ablauf im Werkzeug- und Formenbau

Betriebe des Werkzeug- und Formenbau sind im Zuge ihrer Teilnahme am Wirtschaftsverkehr vielfältig mit dem Gesetz konfrontiert. Das Rechtssystem hierzulande gibt den Unternehmen einen geregelten Rahmen innerhalb dessen sie agieren.

Für die Verantwortlichen im Unternehmen bringt dies sowohl Rechte als auch Pflichten mit sich. Da die „Macher“ der Werkzeug- und Formenbau Branche meist eher sehr Technik affin sind und die Unternehmensgrößen eine durchdringende und kontinuierliche volljuristische Begleitung kaum zulassen gibt es immer wieder versteckte Fallen welche das Unternehmerleben erschweren.

Insbesondere mit dem Vertragsrecht kommt das Unternehmen im Zuge des betrieblichen Leistungsprozesses ständig in Berührung. Kaum einer der Unternehmenslenker ist jedoch dazu  in der Lage alles zu erfassen was das mit sich bringt. So kommt es immer wieder zu Konflikten welche durch eine transparente Vereinbarung zu Anfang eines Projektes bzw. einer Geschäftsbeziehung und einem regelkonformen Geschäftsgebaren einfach vermeiden hätte lassen.

Die einzelnen Rechtsnormen mit denen die Unternehmen in Berührung kommen sind sehr vielfältig. In einer der hier nachfolgenden Seiten wurde versucht einen ersten Überblick zu den einzelnen Handlungsfeldern zu geben.

Die hier abgebildete „legal map“ soll und kann nur einen groben Überblick zu relevanten Sachverhalten des Vertagsrecht geben mit dem Werkzeug- und Formenbauer typischer Weise in Berührung kommen.

legal map.png

Download als PDF: legal map

AKTUELL: Ende Juni wurde vom VDWF ein Arbeitskreis zur Vertiefung dieses Themas initiiert. Ich werde über weitere Erkenntnisse und dem Fortschritt aus dieser Aktivität berichten.

Disclaimer

Ziel dieses Artikels ist es, einen groben Überblick der betriebswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Sachverhalte für den Ablauf einer Beauftragung von Formen oder Werkzeugen (Sondermaschinen) zu geben.

Mein Name ist Dr. Claus Hornig und ich bin Autor dieses Dokuments. Mein Ausbildungshintergrund ist ein Studium der Ingenieurwissenschaften (Dipl. Ing. FH Kunststofftechnik) sowie ein solches Universitätsstudium der Wirtschaftswissenschaften (BWL). Ferner habe ich einen Zertifikatsstudiengang für Wirtschaftsrecht absolviert. Dennoch ist es von Bedeutung darauf hinzuweisen, dass ich kein Volljurist bin, eine Rechtsberatung kann uns will ich nicht leisten. Obenstehend wider gegebene Inhalte sind Ergebnis einer fachkundigen Recherche und stellen eine aus betriebswirtschaftlichen sowie wirtschaftsrechtlichen Gegebenheiten gemischte Zusammenfassung dar. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Das gilt auch und insbesonders dann, wenn diese für rechtliche Einschätzungen genutzt werden sollen. 
Ziehen Sie in Erwägung, sich wegen Ihres Anliegens beispielsweise an eine Beratungsstelle, an einen Rechtsanwalt oder an einen Steuerberater zu wenden. 
Beachten Sie, dass in vielen Rechtsangelegenheiten Fristen laufen, deren Versäumen für Sie nachteilig sein kann.

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